Sportuhren - Fitnesstracker - Herzfrequenzmesser

Filigran am Handgelenk, traditionell um den Hals, wasserdicht, spritzwasserfest oder lieber optisch herausragend. Jeder hat eine andere Vorliebe, weshalb der Markt für Sportuhren zwischenzeitlich sehr breit und unübersichtlich geworden ist. Neben die klassische Stoppuhr sind Fitness-Armbänder mit Schrittzähler, Fitness-Tracker und Smart-Watches mit Pulsmessung, Navigation zu finden, die mit ihren Funktionen schon fast als Ersatz für das Smartphone dienen können.

Das klassische Fitnessarmband kann man sich heutzutage dabei schon wieder sparen, denn mit einer App auf das Smartphone kann man sich diese Funktion auch unmittelbar auf das Gerät laden, das heutzutage fast jeder in der Tasche mit sich rumträgt. Die Weiterentwicklung der Fitness-Armbänder weist dagegen weitere Funktionen auf, so sind oft Pulsmesser integiert, die vergleichbar wie ein Herzfrequenzmesser funktionieren. Aber vergleichen Sie die angezeigte Herzfrequenz mit der manuell gemessenen, denn bei vielen Armbändern weicht die Frequenz oft deutlich ab. Nicht dass Sie vor lauter Schreck über die überwachten Körperfunktionen in Sorge geraten.

Die umfangreichen Smart-Watches werden dagegen weitaus umfangreicher eingesetzt. Neben der Navigation, durch deren Hilfe man sich immer und überall zurecht findet, können diese Uhren oft auch Telefonanrufe annehmen oder WhatsApp Nachrichten anzeigen. Wer das unterwegs möchte, dem sein eine Smart Watch empfohlen.

Entwickelt haben sich die Smart-Watches aus den Pulsuhren, deren Funktionen sich auf Start-Stop, Rundenzeiten, Herzfrequenzmessung und Übertragung derselben bei teureren Modellen spezialisiert waren. Diese Herzfrequenzmesser, bei denen die Ober- und Untergrenze der Herzfrequenz für Trainingsläufe, Trainingsfahrten und Schwimmstrecken einprogrammiert werden können, helfen, das richtige Tempo und die richtige Trainingsintensität aufrecht zu erhalten und somit das Training zu steuern. Ein zu schnelles Trainingstempo macht schwere Beine, hilft aber nicht unbedingt, die Leitungs kontinuierlich zu steigern und schafft Frust - das kann mit einer solchen Sportuhr vermieden werden. Mit einer Uhr zwischen 80 und 450 Euro ist man dabei ziemlich gut bedient, nach oben können auch schnell 800-1000 Euro ausgegeben werden, wenn ein paar zusätzliche Funktionen benötigt werden.

Sportuhren für Anfänger

Wer mit dem Sport einsteigt, benötigt nicht viel mehr als eine Sportuhr, die die Herzfrequenz, also die Anzahl der Schläge des Herzens pro Minute über den Verlauf des Trainings anzeigt und bei der die Trainingsherzfrequenz mit Ober- und Untergrenze eingegeben werden kann. Das reicht bei Weitem, alles Andere ist vor wenigen Jahren selbst bei Marathonläufern und Spitzenleichtathleten nicht vorhanden gewesen. Interessant sind zwar auch noch Informationen zur Streckenlänge, die man ansonsten aus dem Internet separat herauslesen kann und die Anzahl der Schritte, die ein Smartphone ebenfalls misst. Aber das ist für das Training nicht notwendig.

Wer meint, seine Sportuhr ermöglicht über die Analyse der Laufbewegung einen Experten, sprich Trainer zu ersetzen, der geht fehl. Sportuhren versprechen zwar typische Fehler in der Laufbewegung zu erkennen, etwa anhand der Schrittlänge, doch wer darauf hofft, hier aufschlußreiche Informationen zu bekommen, was an der Lauftechnik verbessert werden soll, wird bitter enttäuscht werden. X-Bein-Stellung, O-Bein-Stellung, ungleiche Belastung rechts-links uvm. kann eine Sportuhr nicht analysieren, dazu ist ein menschliches Auge und ein wenig Erfahrung notwendig. Würden Sie einem Computer eine Diagnose einer medizinischen Erkrankung bei Bauchschmerzen zutrauen, oder doch lieber einen Arzt aufsuchen? Dann machen Sie das bei Knieschmerzen sicherlich genauso.

Tipps für den Kauf einer Sportuhr

Eine einfache Stoppuhr reicht aus, wenn Sie Zeiten nehmen möchten. Wir empfehlen hierbei ausdrücklöich nicht das Smartphone zu verwenden, da die Zeitmessung deutlich ungenauer ist als mit einer Stoppuhr. Stoppuhren mit Zwischenzeit-Funktion ermöglichen die einfache Bestimmung der Rundenlaufzeit, das mist bei Mittel- und Langstreckenläufern und -schwimmern sowie Bahnradfahrern sicherlich sehr wichtig. Im alltäglichen Sport dagegen wird dies selten bis nie zum Einsatz kommen.

Tragen Sie die Sportuhr auch außerhalb des Sports, bietet es sich an, dass diese Uhr auch optisch etwas hermacht. Schauen Sie dazu mal unsere Holzkern-Armbanduhren und Chronographen an, die mit Start-Stopp ein wesentliches Sportuhr-Feature haben, aber ansonsten vor allem durch das Design bestechen. Diese Sportuhgren sind spritzwasserfest, also auch schweiresistent - und sie weisen ein Armband auf, dessen Materialien Sie auch täglich tragen können. Gerade Sportler, die keine Herzfrequenz mehr ablesen müssen, weil sie diese bereits spüren und das Training - wie es eigentlich sein sollte - über das Körpergefühl steuern, reicht eine solch einfache Sportuhr, mit der sie die Trainingszeit im Blick haben. Auch für alle, die ihre Daten eh ungern speichern und nicht über Internetseiten und soziale Medien mit anderen Teilen, ist eine solche Sportuhr ein weitaus attraktiveres Modell.

Sportuhr für ambitionierte Läufer, Schwimmer und Radfahrer

Wer über die Anzeige der Trainingszeit und der Messung von Zeitintervallen hinaus genauer protokollieren will, was wie lange gedauert hat, welche Herzfrequenz dabei aufgetreten ist und wie lange die Strecke war, der sollte sich eine Sportuhr mit erweiterten Funktionen bis hin zum Kalorienzähler, Blutdruckmesser, Schlaftracker, GPS und Telefonfunktion zulegen. Ob ich ausreichend Bewegung habe und gut geschlafen habe, möchte ich nicht von meiner Sportuhr gesagt bekommen, das sagt mir mein Körper. Aber Jedem das Seine. Eines nutzen sehr viele Sport heutzutage, die Funktion, Musik abspielen zu können. Aber auch dies ist in der Regel bereits mit dem Handy möglich, daher stellen Sie sich die Frage, ob die Sportuhr wirklich jede Funktion haben sollte, die Sie auf einem anderen Gerät schon haben. Ihr Smartphone werden Sie eh nicht mit der Uhr ersetzen. Für Radfahrer ist, wenn dies nicht über den Tacho am Lenker bereits analysiert wird, auch die aktuelle und die durchschnittliche Geschwindigkeit von Interesse. Aber achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Ihre Sportuhr wasserdicht ist, denn nicht nur Schwimmer kommen mit Wasser in Berührung, beim Outdoor-Sport kommt es auch mal zu spontanen Regengüssen.

Die Sportuhr für den ambitionierten Golfer

Speziell für Golfer gibt es Sportuhren, die mit Gyroskop, Beschleunigungssensor und Kompass ausgestattet sind, so dass der Golf-Sportler verschiedene Analysefunktionen hat. Auch Score-Funktionen sind bei einigen Modellen vorhanden, so dass die klassische, handgeschriebene Score-Karte entfällt. Wer die Geschwindigkeit seines Golf-Abschlages messen möchten, dem empfehlen wir auch mal bei unseren Geschwindigkeitsmessern vorbei zu schauen.

 

Tags: Sportwissen
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