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Functional Training – mehr als nur ein Fitnesstrend

Kein Bezug zur Sportart, amerikanischer Fitness-Schnickschnack! Als die deutsche Nationalmannschaft im Vorfeld der Fußball-WM 2006 begann, mit Fitnessbändern und Faszienrollen zu trainieren, waren die Vorbehalte groß. Aber es dauerte nicht lange, da erkannte man auch hierzulande das Potenzial der sportartübergreifenden Trainingsmethode mit dem Namen: Functional Training.

Seinen eigentlichen Ursprung hat das Functional Training im physiotherapeutischen Bereich. Um Bewegungsstörungen zu behandeln, setzten Therapeuten schon in den 1980ern auf ganzheitliche Übungen. Dieses Konzept wurde in den USA für den professionellen Sport weiterentwickelt. Mittlerweile hat sich das Functional Training sowohl im Leistungs- als auch dem Breitensport fest etabliert.

Hauptsache funktionell

Vom Profikicker bis zum Hobbyläufer, vom Teenager bis zum Senior – Functional Training lässt sich unabhängig von Sportart, Fitnesszustand und Alter nutzen. Aber was macht die Trainingsmethode so besonders? Beim Functional Training geht es sowohl begrifflich als auch inhaltlich um eine klare Abgrenzung zum klassischen Krafttraining an Geräten. Dabei bedeutet „funktionell“ in diesem Zusammenhang mehr als nur „dem Zweck entsprechend“.

Im Mittelpunkt des funktionellen Trainings steht nicht der einzelne Muskel, sondern die Komplexität natürlicher, menschlicher Bewegungsmuster. Ziel ist es, die Gesamtheit der motorischen Fähigkeiten zu verbessern, die sowohl im Alltag als auch bei sportlichen Belastungen grundlegend sind. Die funktionellen Übungen sind deshalb darauf ausgerichtet, das Zusammenspiel verschiedener Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder zu fordern.

Alle Wege führen über den Rumpf

Was haben Schuhanziehen und Stabhochsprung gemeinsam? Egal, ob alltäglich oder sportlich motiviert – an fast allen Bewegungen ist der Rumpf maßgeblich beteiligt. Der zentrale Abschnitt des menschlichen Skeletts und die umliegende Muskulatur stabilisieren den Körper und halten ihn im Gleichgewicht. Außerdem wird über den Rumpf die Kraftübertragung auf die Extremitäten gesteuert.

Functional Training ohne Geräte

Eine starke Körpermitte ist Voraussetzung für kraftvolle, stabile Bewegungen. Wesentlicher Bestandteil des Functional Trainings ist deshalb die Stärkung der Rumpfmuskulatur. Gezielte Übungen auf einer instabilen Unterlage wie dem Gymnastikball oder dem TOGU Balanza kräftigen vor allem die stützende Tiefenmuskulatur. Mit regelmäßigem Training können Verletzungen so effektiv vorgebeugt, Fitness und Leistung nachhaltig gesteigert werden.

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Ganzkörper-Training gegen den eigenen Widerstand. Das wichtigste Hilfsmittel beim Functional Training ist das eigene Körpergewicht. Bei Liegestütz, Ausfallschritt und Burpees arbeiten gleich mehrere Muskelgruppen gegen die Schwerkraft. Zusätzliches Trainingsequipment ist eine gute Möglichkeit, die funktionellen Übungen zu erweitern, zu variieren und zu intensivieren. Für eine Extraportion Trainingsgewicht sorgen:

Functional Training Stengele

Neben Ziehen und Drücken gehören auch koordinative, spring- und laufbetonte Bewegungsabläufe zum Übungsrepertoire beim Functional Training. Als Trainingspartner in Sachen Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit empfehlen sich folgende Hilfsmittel:


Damit das funktionelle Training zum Erfolg wird, ist nicht nur die richtige Ausstattung, sondern auch eine sorgfältige Planung notwendig. Unser Tipp: Das Grundlagenbuch Functional Training Basic von Martin Stengele bietet einen umfassenden Einblick in das Thema „Funktionelles Training“. Fundiertes theoretisches Wissen wird mit mehr als 100 Übungen und Trainingsplänen ergänzt. Ein absolutes Muss für Trainer, Sportler und alle, die ihre Leistung optimieren wollen!

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