Schwingboden für Bodenturnen

Das Bodenturnen im Kunstturnen findet heutzutage nicht mehr auf einfachen Bodenrollmatten statt, sondern auf einer mit einem speziellen Schwingboden unterbauten Bodenturnfläche von 12x12m, die eine Umrandung von rundum 100cm Breite als Sicherheitsfläche aufweist. Damit ergibt sich eine notwendige Bodenturnfläche von 14x14m bei nationalen und internationalen Wettkämpfen.

Der Schwingboden besteht aus mehreren Ebenen. Ganz zu unterst befinden sich seit neuestem Federn, die die bisherigen Schaumstoffwürfel abgelöst haben. Schaumstoff-Tumblingbahnen sind momentan noch erhältlich, Bodenturnflächen mit Schaumstoffwürfeln nicht mehr. Neben federn sorgt ein spezieller Aufbau für die notwendige Stabilität, auf dem Schwingboden Moskau befindet sich ein 20mm starker Nadelvlies, beim Schwingboden Wiemers werden 15mm starke Bodenrollmatten verwendet.

Aufbau Schwingboden

Der Schwingboden Moskau und der Schwingboden Wiemers unterschieden sich in Details des Aufbaus. Die jeweiligen Details sie wie folgt

Details Schwingboden Moskau

Auf den 2.270 Federn des Schwingbodens Moskau befinden sich spezielle, 15mm starke Schichtholzplatten (hochresistent, wasserdicht), auf denen 50mm starke Schaumelemente liegen. Auf diese Schaumelemente wird der Nadelvlies-Teppich gelegt.

Details Schwingboden Wiemers

Auch beim Schwingboden Wiemers befinden sich Federelemente mit Stahlfedern in der Unterkonstruktion. Darauf liegen 9mm starke Multiplexplatten, auf denen wiederum 50mm starke Puzzlematten liegen. Auf diese Schaumelemente werden wie beim Schwingboden Moskau Rollmatten gelegt, die aus 10mm Schaum  und 5mm Naldelvlies bestehen.

Die Weiterentwicklung Bodenturnen durch verbesserten Schwingboden

Seit Beginn des wettkampforientierten Kunstturnens wird am Boden geturnt. Nach allgemeinen fdreiübungen und Bodenübungen auf einer 10x10m großen Bodenfläche kamen größere Flächen in Staiden und Sportp,ätzen, auf denen in Gruppen geturnt wurde. Um 1930 begann das akrobatische Turnen auf einem Quadrat, 1936 wurden das Turngerät Boden auf einem Podium durchgeführt, damit die Zuschauer die Turnerinnen und Turner besser sehen konnten, wodurch beinahe zufällig die bessere Federwirkung festgestellt wurde. Bewusst wurde jedoch erst 1952 bei den Olympischen Spielen in Helsinki die Federwirkung eines elastischen Bodens aus Canvas genutzt, 1964 wurde bei den Olympischen Spielen in Tokio erstmals ein sogenannter Schwingboden zugelassen. Seitdem hat sich das Bodenturnen akrobatisch enorm weiter entwickelt und es werden enorm hohe Schwierigkeitsgrade am Boden gezeigt. Kennzeichen der akrobatischen Elemente sind u.a. Akrobatik-Reihen mit kurzen Kontaktzeiten zwischen den einzelnen Elementen, etwa Rondat, Flick-Flack-Doppelsalto mit Längsachsendrehungen oder Salti mit mehr Drehungen. War der Doppelsalto lange Zeit das Maß der Dinge, ist man heute bei Dreifachsalti und auch ein Vierfachsalto ist denkbar. Dabei ist es wichtig, auch Elemente aus verschiedenen Gruppen zu zeigen und diese ggf. zu kombinieren. Neben der Höhe wird auch die Landung bewertet, leider noch immer nach ästhetischen statt nach funktionalen Gesichtspunkten. Der Schwingboden sorgt also ständig für mehr Höhe und spektakulärere Sprünge, wobei auch dämpfende Eigenschaften hinzu kommen. Dennoch wird immer stärker an der Grenze des körperlich machbaren agiert und die Entwicklung stellt immer höhere Anforderungen an eine athletische Ausbildung der Turnerinnen und Turner, die aber gerne zugunsten von schnellen Erfolgen vernachlässigt wird. Damit wird das Turnen zwar spektakulärer, gleichzeitig aber auch gefährlicher. Bei den Oympischen Spielen in Rio musste dies Andreas Toba am Boden schmerzlich erfahren, als er sich bei seiner spektakulären Bodenübung das vodere Kreuzband gerissen hat (und später mt der Verletzung am Pauschenpferd angetreten ist).

Das Bodenturnen im Kunstturnen findet heutzutage nicht mehr auf einfachen Bodenrollmatten statt, sondern auf einer mit einem speziellen Schwingboden unterbauten Bodenturnfläche von 12x12m, die... mehr erfahren »
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Schwingboden für Bodenturnen

Das Bodenturnen im Kunstturnen findet heutzutage nicht mehr auf einfachen Bodenrollmatten statt, sondern auf einer mit einem speziellen Schwingboden unterbauten Bodenturnfläche von 12x12m, die eine Umrandung von rundum 100cm Breite als Sicherheitsfläche aufweist. Damit ergibt sich eine notwendige Bodenturnfläche von 14x14m bei nationalen und internationalen Wettkämpfen.

Der Schwingboden besteht aus mehreren Ebenen. Ganz zu unterst befinden sich seit neuestem Federn, die die bisherigen Schaumstoffwürfel abgelöst haben. Schaumstoff-Tumblingbahnen sind momentan noch erhältlich, Bodenturnflächen mit Schaumstoffwürfeln nicht mehr. Neben federn sorgt ein spezieller Aufbau für die notwendige Stabilität, auf dem Schwingboden Moskau befindet sich ein 20mm starker Nadelvlies, beim Schwingboden Wiemers werden 15mm starke Bodenrollmatten verwendet.

Aufbau Schwingboden

Der Schwingboden Moskau und der Schwingboden Wiemers unterschieden sich in Details des Aufbaus. Die jeweiligen Details sie wie folgt

Details Schwingboden Moskau

Auf den 2.270 Federn des Schwingbodens Moskau befinden sich spezielle, 15mm starke Schichtholzplatten (hochresistent, wasserdicht), auf denen 50mm starke Schaumelemente liegen. Auf diese Schaumelemente wird der Nadelvlies-Teppich gelegt.

Details Schwingboden Wiemers

Auch beim Schwingboden Wiemers befinden sich Federelemente mit Stahlfedern in der Unterkonstruktion. Darauf liegen 9mm starke Multiplexplatten, auf denen wiederum 50mm starke Puzzlematten liegen. Auf diese Schaumelemente werden wie beim Schwingboden Moskau Rollmatten gelegt, die aus 10mm Schaum  und 5mm Naldelvlies bestehen.

Die Weiterentwicklung Bodenturnen durch verbesserten Schwingboden

Seit Beginn des wettkampforientierten Kunstturnens wird am Boden geturnt. Nach allgemeinen fdreiübungen und Bodenübungen auf einer 10x10m großen Bodenfläche kamen größere Flächen in Staiden und Sportp,ätzen, auf denen in Gruppen geturnt wurde. Um 1930 begann das akrobatische Turnen auf einem Quadrat, 1936 wurden das Turngerät Boden auf einem Podium durchgeführt, damit die Zuschauer die Turnerinnen und Turner besser sehen konnten, wodurch beinahe zufällig die bessere Federwirkung festgestellt wurde. Bewusst wurde jedoch erst 1952 bei den Olympischen Spielen in Helsinki die Federwirkung eines elastischen Bodens aus Canvas genutzt, 1964 wurde bei den Olympischen Spielen in Tokio erstmals ein sogenannter Schwingboden zugelassen. Seitdem hat sich das Bodenturnen akrobatisch enorm weiter entwickelt und es werden enorm hohe Schwierigkeitsgrade am Boden gezeigt. Kennzeichen der akrobatischen Elemente sind u.a. Akrobatik-Reihen mit kurzen Kontaktzeiten zwischen den einzelnen Elementen, etwa Rondat, Flick-Flack-Doppelsalto mit Längsachsendrehungen oder Salti mit mehr Drehungen. War der Doppelsalto lange Zeit das Maß der Dinge, ist man heute bei Dreifachsalti und auch ein Vierfachsalto ist denkbar. Dabei ist es wichtig, auch Elemente aus verschiedenen Gruppen zu zeigen und diese ggf. zu kombinieren. Neben der Höhe wird auch die Landung bewertet, leider noch immer nach ästhetischen statt nach funktionalen Gesichtspunkten. Der Schwingboden sorgt also ständig für mehr Höhe und spektakulärere Sprünge, wobei auch dämpfende Eigenschaften hinzu kommen. Dennoch wird immer stärker an der Grenze des körperlich machbaren agiert und die Entwicklung stellt immer höhere Anforderungen an eine athletische Ausbildung der Turnerinnen und Turner, die aber gerne zugunsten von schnellen Erfolgen vernachlässigt wird. Damit wird das Turnen zwar spektakulärer, gleichzeitig aber auch gefährlicher. Bei den Oympischen Spielen in Rio musste dies Andreas Toba am Boden schmerzlich erfahren, als er sich bei seiner spektakulären Bodenübung das vodere Kreuzband gerissen hat (und später mt der Verletzung am Pauschenpferd angetreten ist).

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